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Frau Berger und die BStU

Alter: 14 | Format: Erklärfilm | Schule: Realschule der Stadt Frechen | Nordrhein-Westfalen

Die Gruppe beschäftigt sich in ihrem 5-minütigen Erklärfilm mit dem Ministerium für Staatssicherheit und der Behörde des Beauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU). Anhand des Beispiels ihrer aus der DDR stammenden Schulsekretärin Frau Berger (Name geändert) fragen sie, was es bedeutet, von der Stasi beobachtet worden zu sein. Sie führten ein Zeitzeugengespräch mit Frau Berger und wollten erforschen, wo sie herausfinden kann, ob es Akten über sie gibt und wo diese heute aufbewahrt werden. Anschaulich zeigen die Jugendlichen mit eigens erstellten Zeichnungen in ihrem Film auf, dass viele Akten von der Stasi zerstört wurden. Sie legen dar, dass auch heute noch zahlreiche Dokumente nicht wieder zusammengesetzt wurden. Sie fordern die Bereitstellung von Geldern für den Wiedereinsatz von Maschinen, die zerstörte Akten zusammensetzen und weisen darauf hin, dass die Akten von Frau Berger vielleicht auch zerstört wurden. Menschen wie Frau Berger hätten aber ein Recht darauf zu erfahren, ob ihnen Unrecht angetan wurde. Sie resümieren: „Denn nur mit Aufarbeitung ist Versöhnung möglich“.