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Ostdeutsche Landwirte im Umbruch

Alter: 18 | Format: Podcast | Schule: Europaschule Gymnasium Gommern | Sachsen-Anhalt

Die Jugendlichen interviewten für ihren 20-minütigen Podcast eine Familie von Landwirten verschiedener Generationen und recherchierten, wie sich die ostdeutsche Landwirtschaft seit 1945 entwickelte. Einen besonderen Fokus legen sie im Podcast auf die Umbruchszeit seit 1989/90 bis heute. Sie beschäftigen sich mit Enteignungen und Zwangsvergemeinschaftungen in der DDR und zeigen auf, dass sich durch den Mauerfall und die deutsche Einheit die Möglichkeit ergab, Bauernhöfe wieder zurückzuerhalten. Zugleich fanden erhebliche Wandlungsprozesse in der Agrarwirtschaft selbst statt. Mit den aktuellen Bauernprotesten und der EU- Subventionspolitik gelingt es der Gruppe, einen Bezug zwischen idealer ökologischer Forderung und einem nachhaltigen gesellschaftlichen Modell aufzumachen. Abschließend halten sie fest, dass die deutsche Einheit einen immensen Umbruch für die Landwirtschaft zur Folge hatte, aber auch eine positive Entwicklung in Gang brachte. Dieser Schritt könne, so die Jugendlichen, heute mit effizienter ökologischer Nachregulierung weiter ausgebaut werden.