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Roadtrip an die Grenze

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Als Kinder der 1990er-Jahre haben Luisa und Konrad die DDR und die innerdeutsche Grenze nie erlebt. Sie sind in den 1990er-Jahren im Westen aufgewachsen und kennen die DDR nur noch aus Erzählungen. Gemeinsam mit ihren Freunden Silvio und Chavier fahren sie anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der deutschen Einheit 2020 die ehemalige Grenze mit Simsons ab. Vom westlichsten Punkt der DDR fahren sie 1.300 km auf den historischen DDR-Mopeds bis zur Ostsee, erkunden Orte des Kalten Krieges und treffen Menschen, die vom Leben an und mit der Grenze berichten.

„Unsere Hauptmotivation für die Reise war, dass wir in Schule und Studium nur sehr wenig über die DDR, die deutsche Teilung und die Wiedervereinigung gelernt haben, obwohl in der DDR so viel Unrecht geschehen ist und an der Grenze viele Menschen gestorben sind. Statt darüber zu sprechen, haben wir jedoch eher eine `Schlussstrichmentalität´ erlebt, bei der die DDR oft mystifiziert, trivialisiert oder sogar glorifiziert wird. Dem wollten wir entgegenwirken, indem wir das Thema auch für eine jüngere Generation aufbereiten und aufzeigen, wie groß das Unrecht in der DDR war und was es für die Menschen dort tatsächlich bedeutet hat.“

Konrad fasst zusammen, was er an ihrer Reise wichtig findet: „Wir brauchen eine gemeinsame Geschichte, eine gemeinsame Aufarbeitung. Ich glaube, wir denken immer noch in Ost und West.“

Alle Videos des Roadtrips entlang der innerdeutschen Grenze finden sich hier:

https://omaelse.de/roadtrip-an-die-grenze/