Lebenslinien – Frauen in der DDR

Lebenslinien – Frauen in der DDR

Alter: 17-18 Jahre | Format: Video | Anton-Bruckner-Gymnasium | Straubing, Bayern

Thema
War die Gleichstellung der Frau in der DDR Illusion oder Realität? Ausgehend von dieser Frage, beschäftigten sich die fünf Schülerinnen mit den Veränderungen, die die deutsche Einheit für ostdeutsche Frauen mit sich brachte. In dem Video lassen sie drei Zeitzeuginnen sprechen. Diese berichten über ihre Jugend in der DDR, die Wahrnehmung des Mauerfalls und die Auswirkungen der Teilung bis heute. Die Zeitzeuginnen berichten außerdem wie sich ihrer Meinung nach das Rollenbild der Frau in der DDR im Vergleich zur heutigen Gesellschaft verändert hat. Die Schülerinnen rahmen die Interviews mit einer historischen Einordnung, insbesondere der politischen Emanzipation der Frau in der DDR und schließen das Video mit einer Reflektion über die neu gewonnenen Erkenntnisse.

Umsetzung
Das Video ist technisch gut und künstlerisch spannend umgesetzt, da die Schülerinnen die Zeitzeuginnen vollumfänglich zu Wort kommen lassen.

Krasse Demokratieerfahrung wagen

Krasse Demokratieerfahrung wagen – Jugend schafft Perspektive, Jugend braucht Partizipation

Alter: 19 Jahre | Format: Video | Evangelisches Gymnasium Nordhorn | Nordhorn, Niedersachsen

Thema
Weshalb werden wichtige politische Debatten ohne eine ernstzunehmende Partizipation der Jugend geführt und wieso wehrt sich die junge Generation nicht lautstark dagegen? In der Jugendgeneration der Umbruchszeiten um 1989/90 sahen die Jugendlichen aus Nordhorn eine interessante Vergleichsgruppe für diese Frage, da diese Generation ebenfalls in einer Umbruchs- und Krisenzeit aufwuchs. In Gesprächen befragten sie Mitschülerinnen und Mitschüler und Zeitzeugen gleichermaßen zu den empfundenen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven 1989/90 und heute und erörterten so im Vergleich Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Deutliche Unterschiede stellten sie im Partizipationsverständnis der beiden Jugendgenerationen fest.

Umsetzung
Produziert wurde ein 20-minütiger Film, der Zusammenschnitte und Passagen der Interviews zeigt.

Fürs Leben gelernt?

Fürs Leben gelernt? Schulalltag in der DDR kurz vor der Wende

Alter: 16 – 17 Jahre / Format: Website mit Video / Gymnasium Michelstadt / Michelstadt, Hessen

Thema
Die drei Schüler beschäftigen sich auf ihrer Website und in ihrem Video mit dem Schulsystem der DDR und dessen Wandel. Sie fragen, wie sich der Schulalltag gestaltete und wie damalige Jugendliche durch ihre Schulzeit geprägt wurden. Ein Schwerpunkt des Projektes liegt auf der DDR, aber sie gehen auch auf die Zeit der deutschen Einheit und auf die Gegenwart ein. Dafür befragen sie mehrere Zeitzeugen zu ihrem Schulalltag in der DDR sowie zu ihrem Freizeitverhalten. Darüber hinaus geht es auch um den Einfluss der Stasi auf das Leben der Jugendlichen. Die Aussagen der Zeitzeugen werden immer wieder durch historische Hintergründe und Begriffserklärungen ergänzt. Am Ende vergleichen sie die Schulsysteme von damals und heute.

Umsetzung
Die drei Schüler haben eine technisch sehr ausgefeilte Website mit dem Titel „breakingtimes“ erstellt. Hauptbestandteil der Website ist ein Video, das die Zeitzeugenbefragungen mit historischen Hintergründen verknüpft. Um weitere historische Einordnungen und Erläuterungen geben zu können, haben die Jugendlichen auf der Website zusätzliche Informationen, beispielsweise zu den Zeitzeugen oder historischen Hintergründen, bereitgestellt.

Leben mit Behinderung

Leben mit Behinderung zu Zeiten der DDR

Alter: 17 Jahre | Format: Video | Harkenberg Gesamtschule | Hörstel, Nordrhein-Westfalen

Thema
Die vier Schüler beschäftigen sich in ihrem Projekt mit der Situation von Menschen mit körperlichen Behinderungen in der DDR. Sie betrachten die Zeit vor 1989 und nach der Wiedervereinigung und fragen, inwiefern sich das Leben von Blinden und Sehbehinderten vor und nach 1989 verändert hat. Die Schüler thematisieren den staatlich-ideologischen Blick auf Menschen mit Behinderung und zeigen auf, wie sich ihr Alltag, das Arbeiten und der Schulbesuch gestalteten. Dazu haben sie eine Zeitzeugin interviewt und ihr Leben als blinde Person in der DDR dargestellt.

Umsetzung
Die Schüler haben ein gut 20-minütiges und informatives Video erstellt. Sie kombinieren verschiedene Techniken der Videoerstellung wie eine Präsentation, ein Erklärvideo und O-Töne.

Feminismus: Die junge Frau im Umbruch

Feminismus: Die junge Frau im Umbruch

Alter: 14 – 15 Jahre | Format: Video | Gymnasium Altenholz | Altenholz, Schleswig-Holstein

Thema
Inwiefern haben die Umbruchszeiten den Feminismus und die Rolle der jungen Frau verändert? Dieser Leitfrage gehen die drei Schülerinnen aus Altenholz in ihrem Film nach. Dabei vergleichen sie die unterschiedlichen Rollenbilder in der Bundesrepublik mit denen der DDR und fragen, wie sich diese in den Umbruchszeiten verändert haben. Die Schülerinnen ordnen Feminismus und die politische Emanzipation der Frauen in der DDR ein und machen auf die Divergenz von Wahrnehmung und Wirklichkeit aufmerksam. Das Rollenbild der DDR-Frauen wird im Film mit dem traditionellen Rollenbild in der Bundesrepublik verglichen, bevor auf die Zeit des Mauerfalls eingegangen wird. Die Schülerinnen erläutern, dass sich nach dem Mauerfall viel für Frauen änderte, vor allem in Ostdeutschland.

Umsetzung
Es ist interessantes und technisch einwandfreies Video entstanden, in dem Tonausschnitte aus dem Zeitzeugengespräch, historisches Bildmaterial sowie Videoaufnahmen der drei Schülerinnen selbst kombiniert werden.