2. Platz
Schattenspiel, zu sehen sind zwei Figuren mit einer DDR-Fahne

Go West

Hemer, Nordrhein-Westfalen
Der Film im Talkshow-Format thematisiert die Veränderungen im Leben der Zeitzeugen im Zuge der Einheit.
Go West Alter: 14-16 Jahre | Format: Film| Europaschule am Friedenspark | Hemer, Nordrhein-Westfalen Thema In diesem Film spielen die Jugendlichen eine Talkshow mit dem Titel „Go West“ nach. Thematisch geht es um die persönlichen Veränderungen im Leben der eingeladenen Zeitzeugen im Zuge der deutschen Einheit. Im Laufe der Sendung geben die Zeitzeugen anekdotenhaft Auskunft über die Veränderungen in ihrem Leben nach 1989/90. Insbesondere die Reisefreiheit und mehr Konsummöglichkeiten werden thematisiert. Die Talkshow wird zwischendurch von kurzen Schattentheater-Sequenzen unterbrochen, die den Inhalt visuell stützen. Umsetzung Die verschiedenen Aufgaben wie das Verfassen des Drehbuchs, der künstlerische Aufbau des Schattentheaters, die Regie und schauspielerische Leistung sowie der Schnitt des finalen Videos teilten sich die Jugendlichen untereinander auf. Das Talkshow-Format ist treffend und ...
3. Platz
Vietnamesische Gastarbeiter 1989/90

Vietnamesische Gastarbeiter 1989/90

Hamburg
Für ihre Präsentation stellen sich die Jugendlichen die Frage „Inwiefern hat die Wende 1990 das Leben der vietnamesischen Gastarbeiter in der DDR beeinflusst?”.
Vietnamesische Gastarbeiter 1989/90 Alter: 15-16 Jahre | Format: Präsentation | Johannes-Brahms-Gymnasium| Hamburg Thema Die Präsentation der Jugendlichen dreht sich um die Fragestellung „Inwiefern hat die Wende 1990 das Leben der vietnamesischen Gastarbeiter in der DDR beeinflusst?”. Es werden die Lebensumstände und Arbeitsbedingungen vietnamesischer Vertragsarbeiter/-innen* von den 1950er-Jahren bis zum Ende der 1990er-Jahre beleuchtet. Auch das Thema Rassismus vor und nach der deutschen Einheit, den diese Gruppe erfuhr, wird in den Blick genommen und besprochen. Umsetzung Entstanden ist eine 12-minütige Prezi-Präsentation, in welcher die umfangreiche Recherchearbeit und das Interesse der Jugendlichen deutlich wird. *Ergänzende Informationen der Bundesstiftung zur Begriffsverwendung hier  ...
3. Platz
Filmen des Projektbeitrages

DDR, Mauerfall, Wende und ihre Auswirkungen in Reutlingen

Reutlingen, Baden-Württemberg
Dieser Film setzt sich mit den Auswirkungen des Mauerfalls und der deutschen Einheit auf Reutlingen im Allgemeinen und auf das Isolde-Kurz-Gymnasium im Besonderen auseinander.
DDR, Mauerfall, Wende und ihre Auswirkungen in Reutlingen Alter: 13-16 Jahre | Format: Film | Isolde-Kurz-Gymnasium Reutlingen | Reutlingen, Baden-Württemberg Thema Der Film setzt sich mit den Auswirkungen des Mauerfalls und der deutschen Einheit auf Reutlingen im Allgemeinen und auf das Isolde-Kurz-Gymnasium im Besonderen auseinander. Die Schülerinnen und Schüler untersuchen, wie genau die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche den Unterricht und die Schule verändert haben. Ausgangspunkt bildet die Erzählung einer ehemaligen Lehrerin, die just am 9. November 1989 mit ihren Schülerinnen und Schülern auf Klassenfahrt in Berlin war und so den Mauerfall hautnah miterlebte. Im Film wird die Westperspektive aufgebrochen und erweitert, indem Zeitzeugen aus der ehemaligen DDR über ihren Umzug nach Baden-Württemberg erzählen. Umsetzung Der Film hat eindeutig den Charakter ...
3. Platz
„Kids of Change“-Logo

Kids of Change

Schleswig, Schleswig-Holstein
Der Spielfilm zeigt wie sich das Leben einer Rostocker Klasse von 1989 bis 1991 veränderte.
Kids of Change: Schule in der Transformationszeit Alter: 16 – 17 Jahre | Format: Spielfilm | Berufsbildungszentrum Schleswig | Schleswig, Schleswig-Holstein Thema Die Schulklasse geht in ihrem Projekt der Frage nach, wie sich der Alltag von Jugendlichen durch die Umbruchszeit 1989/90 verändert hat. Ihre Rechercheergebnisse halten sie in einem Spielfilm fest. Dieser handelt von einer Rostocker Schulklasse vor und nach 1989. Dabei werden verschiedene Aspekte des DDR-Alltags behandelt, etwa die Möglichkeiten des Urlaubs, die FDJ, Fahnenappelle, aber auch die Situation von unangepassten Jugendlichen, Freizeitgestaltungen, Mode und Musik. Im Jahr 1991 sitzen die Schülerinnen und Schüler wieder zusammen und reflektieren die Veränderungen, die sie in den letzten zwei Jahren durchlebt haben. So ist ihr ehemaliger Klassenlehrer nicht mehr an der Schule ...
3. Platz
Autoschlange vor einem Grenzübergang

Hüben und drüben

Hof, Bayern
Wie haben damalige Jugendliche rund um die Grenze in Oberfranken den Mauerfall erlebt?
Hüben und drüben: Wie Jugendliche den Mauerfall erlebt haben Alter: 16 Jahre | Format: Video | Schiller-Gymnasium Hof | Hof, Bayern Thema Die beiden Schüler gehen in ihrem Projekt der Frage nach, was Jugendliche beim Mauerfall erlebt haben, wie ihr Alltag im geteilten Deutschland aussah und was sich durch die Grenzöffnung für ihr weiteres Leben verändert hat. Sie befragen vier Zeitzeuginnen, die zum Zeitpunkt des Mauerfalls Jugendliche waren und in der Nähe der oberfränkischen Grenze auf Ost- sowie Westseite lebten. Sie ordnen die Zeitzeugenausschnitte immer wieder historisch ein und unterlegen diese mit zeitgenössischen Fotos. Die Ausschnitte der Zeitzeugeninterviews behandeln sehr konkrete und anschauliche Geschichten. Am Ende ihres Filmes stellen sie auch einen kurzen Bezug zur Gegenwart her, denn bei den ...
3. Platz
Eine Person schaut durch ein Loch in der Berliner Mauer.

„Die da drüben“

Reutlingen, Baden-Württemberg
Kontinuitäten und Wandel von Krisenerfahrungen Jugendlicher damals und heute.
„Die da drüben“ Alter: 15-16 Jahre | Format: Video | Johannes-Kepler-Gymnasium | Reutlingen, Baden-Württemberg Thema Eine Zeitreise durch die 1980er- bzw. 1990er Jahre, verbunden mit der Frage, wie sich der Mauerfall auf das Leben der jungen Menschen auswirkte. Die Jugendlichen schlüpfen in die Rolle der von ihnen befragten Zeitzeuginnen und Zeitzeugen und geben so Einblicke in individuelle Biografien und die Erfahrungen mit Krisen und Umbrüchen. Wie hat sich die deutsche Einheit auf den Leistungssport ausgewirkt? Und auf die Berufsentscheidung? Und wie änderte sich das Leben generell? Die Jugendlichen zeigen so durch Witz und Leichtigkeit, dass man auch mit Spaß und Freude von der Vergangenheit lernen kann. Umsetzung Bei dem Projektbeitrag handelt es sich um ein 20-minütiges Video, das eine Zeitreise ...
3. Platz
Interviewpartner:innen des Projektes „Krasse Demokratieerfahrungen wagen“.

Krasse Demokratieerfahrung wagen

Nordhorn, Niedersachsen
Jung sein in Krisenzeiten. Eine vergleichende Gegenüberstellung der Jugendgeneration 1989/90 und der Generation Z in ihrem Krisen- und Partizipationsverständnis.
Krasse Demokratieerfahrung wagen – Jugend schafft Perspektive, Jugend braucht Partizipation Alter: 19 Jahre | Format: Video | Evangelisches Gymnasium Nordhorn | Nordhorn, Niedersachsen Thema Weshalb werden wichtige politische Debatten ohne eine ernstzunehmende Partizipation der Jugend geführt und wieso wehrt sich die junge Generation nicht lautstark dagegen? In der Jugendgeneration der Umbruchszeiten um 1989/90 sahen die Jugendlichen aus Nordhorn eine interessante Vergleichsgruppe für diese Frage, da diese Generation ebenfalls in einer Umbruchs- und Krisenzeit aufwuchs. In Gesprächen befragten sie Mitschülerinnen und Mitschüler und Zeitzeugen gleichermaßen zu den empfundenen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven 1989/90 und heute und erörterten so im Vergleich Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Deutliche Unterschiede stellten sie im Partizipationsverständnis der beiden Jugendgenerationen fest. Umsetzung Produziert wurde ein 20-minütiger Film, der Zusammenschnitte und ...
3. Platz
Schülerin fotografiert das eigene Kunstwerk

Vereint trotz Unterschiedlichkeit

Bad Berka, Thüringen
Die Schülerinnen und Schüler machen die deutsche Einheit sowie die deutsch-deutsche Unterschiedlichkeit anhand einer 3D-Collage kreativ greifbar.
Vereint trotz Unterschiedlichkeit Alter: 16 – 17 Jahre | Format: Kunst (Plastik) | Marie-Curie-Gymnasium | Bad Berka, Thüringen Thema In ihrem Projektbeitrag gehen die Schülerinnen der Frage nach, ob sie als Generation Z immer noch Unterschiede zwischen Ost und West verspüren. Die Gruppe verarbeitete ihre Überlegungen künstlerisch, indem sie zwei Hände aus Gips modellierten, symbolisch für die Frage stehend „Wie vereint ist Deutschland heute?“. Entstanden ist eine anregende 3D-Collage zweier Hände – jeweils für Ost und West stehend - bestückt mit Bildern und Zitaten aus Gesprächen mit Menschen, die das getrennte sowie wiedervereinte Deutschland erlebten. Mit ihrer Plastik wollen sie das Gefühl von Einheit, das sie heute verspüren, greifbar machen. Sie stellen fest: Es gibt Unterschiede zwischen Ost und West, ...
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