Ausstellung zur deutschen Wiedervereinigung

Heimat in Bewegung

Hamm, Nordrhein-Westfalen
Mit ihrem Projekt „Heimat in Bewegung“ wenden sich die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse einem wichtigen Teil ihrer eigenen Familiengeschichte und Migrationsbiografie zu.
Heimat in Bewegung Alter: 13-14 Jahre | Format: Textbeitrag, Kunst | Realschule Heessen | Hamm, Nordrhein-Westfalen Thema Mit ihrem Projekt „Heimat in Bewegung“ wenden sich die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse einem wichtigen Teil ihrer eigenen Familiengeschichte und Migrationsbiografie zu. Ausgehend von der Feststellung, dass einige der Familien aktuell nicht in Deutschland wären, hätte es die Wiedervereinigung nicht gegeben, untersuchen sie das Schwerpunktthema unter dem Aspekt der „Aus- bzw. Einwanderung“ mit einem sehr persönlichen Zugang. Dafür interviewten die Jugendlichen Zeitzeugen und Familienmitglieder und hielten die Ergebnisse der Interviews in sogenannter Blackout-Poetry fest. Hierbei handelt es sich um eine besondere Form der Textverschriftlichung, die künstlerischen Kommentar mit einer Interpretation des Gesagten vereint. Umsetzung Das Format der Blackout-Poetry ist ein künstlerisch ...
Schüler und Schülerin im Militärmuseum

Stimmen des Wandels

Dillingen, Saarland
In ihrem Beitrag diskutiert die Gruppe den Prozess der Zusammenführung der Nationalen Volksarmee (NVA) und der Bundeswehr.
Stimmen des Wandels Alter: 16-17 Jahre | Format: Textbeitrag | Albert-Schweitzer-Gymnasium | Dillingen, Saarland Thema In ihrem Beitrag diskutiert die Gruppe den Prozess der Zusammenführung der Nationalen Volksarmee (NVA) und der Bundeswehr. Sie gehen auf den Stand der NVA und der Bundeswehr vor dem Mauerfall ein und erklären dabei auch die Geschichte, Zuständigkeiten und Tätigkeiten der beiden Armeen in der Zeit. Im nächsten Schritt beleuchten sie welchen Einfluss die Vereinigung der militärischen Systeme auf die Soldaten und die weitere Entwicklung der Bundeswehr hatte. Umsetzung Für die Umsetzung führten die Jugendlichen Interviews mit Zeitzeugen und verschriftlichten ihre Recherche-Ergebnisse zu einem ansprechenden Magazinformat ...
Schriftrolle in Form einer Thora

Eine vergessene Gemeinde zwischen Auflösung und Aufbruch?

Brandis, Sachsen
Wie sah das jüdische Leben in der DDR und nach der deutschen Einheit aus? Am Beispiel von der Leipziger Gemeinde gehen die Jugendlichen den Veränderungen nach.
Eine vergessene Gemeinde zwischen Auflösung und Aufbruch? Alter: 15-16 Jahre | Format: Kunstwerk | Oberschule Brandis | Brandis, Sachsen Thema Das Projekt beschäftigt sich thematisch mit jüdischem Leben in Leipzig während und nach der DDR. Die Schülerin und der Schüler gehen darin der Fragestellung nach, welche Veränderungen sich durch die Umbruchszeit in der jüdischen Gemeinde Leipzig verzeichnen lassen. Thematisch passend wählten die Jugendlichen ein Schriftrollenformat, welches an eine Thora-Rolle erinnert. Umsetzung Die Recherche-Ergenisse und Fotos zum Thema hielten die Jugendlichen auf einer selbstgezimmerte Schriftrolle fest - ein ungewöhnlicher und kreativer Ansatz ...
3. Platz
Zentrales Untersuchungsgefängnis des MfS. Gera. Bild Zeigt Gebäude und Stacheldraht.

Als junger Wessi freiwillig im DDR-Knast

Plön, Schleswig-Holstein
Warum geht ein junger West-Berliner freiwillig in der DDR ins Gefängnis?
Als junger Wessi freiwillig im DDR-Knast. Die einzigartige Geschichte Daniel Hettwichs, die auch nach der Wende weitreichende Folgen mit sich brachte Alter: 16 – 17 Jahre | Format: Video | Gymnasium Schloss Plön | Plön, Schleswig-Holstein Thema Was hat einen jungen Mann aus Westdeutschland dazu bewegt, freiwillig in der DDR ins Gefängnis zu gehen? Die drei Schülerinnen führen ein umfangreiches Zeitzeugeninterview mit Daniel Hartwig, der als junger West-Berliner 1987 einen Verkehrsunfall in der DDR verursachte, bei dem ein Mensch ums Leben kam. Freiwillig trat er daraufhin seine zweijährige Haftstrafe in der DDR an. Die Schülerinnen ermöglichen einen spannenden Einblick in die Gefühlswelt und erlebten Repressalien eines Häftlings in der DDR. Sie schlagen außerdem einen Bogen zum Jungsein, indem sie das ...
3. Platz
Zwei Mädchen mit Kaugummi

Lebenslinien – Frauen in der DDR

Straubing, Bayern
Zeitzeuginnen berichten, welchen Veränderungen der Mauerfall für sie als Frauen mit sich brachte.
Lebenslinien – Frauen in der DDR Alter: 17-18 Jahre | Format: Video | Anton-Bruckner-Gymnasium | Straubing, Bayern Thema War die Gleichstellung der Frau in der DDR Illusion oder Realität? Ausgehend von dieser Frage, beschäftigten sich die fünf Schülerinnen mit den Veränderungen, die die deutsche Einheit für ostdeutsche Frauen mit sich brachte. In dem Video lassen sie drei Zeitzeuginnen sprechen. Diese berichten über ihre Jugend in der DDR, die Wahrnehmung des Mauerfalls und die Auswirkungen der Teilung bis heute. Die Zeitzeuginnen berichten außerdem wie sich ihrer Meinung nach das Rollenbild der Frau in der DDR im Vergleich zur heutigen Gesellschaft verändert hat. Die Schülerinnen rahmen die Interviews mit einer historischen Einordnung, insbesondere der politischen Emanzipation der Frau in der DDR und ...
3. Platz
Projektbild der Gruppe, vier Personen

Eine Reise ohne Grenzen

Bad Berka, Thüringen
Reisen mit Einschränkungen: Wie das zu DDR-Zeiten aussah und wie sich Reisen vor und nach 1989 verändert hat, veranschaulicht das Kunstprojekt „Eine Reise ohne Grenzen“.
Eine Reise ohne Grenzen Alter: 16 – 17 Jahre | Format: Kunst (Plastik) | Marie-Curie-Gymnasium | Bad Berka, Thüringen Thema Grenzenloses Reisen. Was heute zu unseren normalen Freiheiten gehört, war in der DDR nicht selbstverständlich. Welche Bedeutung hatte Reisen bis 1989 und danach? Dieser Frage gehen die Schülerinnen und Schüler nach und wollen sie mit ihrer Plastik beantworten. Das Kunstwerk bildet das Brandenburger Tor als Symbol der Teilung ab und zeigt die unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten in Ost- und West-Berlin in Bezug auf das Thema Reisen und Reisebeschränkungen. Grundlage ihrer Ergebnisse sind Gespräche mit ihren Eltern, die in der DDR aufwuchsen. Auch die Schülerinnen und Schüler selber machen in ihrem Projekt auf empfundene und bestehende Unterschiede in ihrer jugendlichen Lebenswelt zwischen Ost ...
3. Platz
Böblingen Straßenschild

Böblingen zur Zeit des geteilten Deutschlands

Böblingen, Baden-Württemberg
Die deutsche Teilung und die Wiedervereinigung in der Erinnerung der Menschen aus einer süd-deutschen Kreisstadt.
Böblingen zur Zeit des geteilten Deutschlands Alter: 12 – 16 Jahre | Format: Video | Paul-Lechler-Schule | Böblingen, Baden-Württemberg Thema Wie haben die Menschen die Teilung und deutsche Einheit auf der anderen Seite der Mauer, in Süddeutschland, wahrgenommen? Hierzu befragten die Schülerinnen und Schüler Verwandte und Bekannte als Zeitzeugen und veröffentlichen ihre Ergebnisse in einem eigens konzipierten Fernsehformat – den „Paul-Lechner-News“. Der Beitrag „Erinnerungen aus unserer Stadt“ beinhaltet kurze Geschichten und Anekdoten, von denen die Befragten berichteten und die sich auf die Zeit zwischen 1949 bis 1990 beziehen. Exemplarisch ausgewählt wurden historische Schauplätze ihrer Heimatstadt Böblingen, wie dem Böblinger Flugfeld, die Siedlung „Little America“ oder der Städtepartnerschaft von Böblingen und der Stadt Sömmerda in Thüringen, die einst durch Honecker selbst ...
3. Platz
Projektgruppe, vier Personen, bei der Erstellung ihres Beitrages

Leben mit Behinderung

Hörstel, Nordrhein-Westfalen
Wie sah das Leben von Personen mit Körper- und Sehbehinderung in der DDR aus?
Leben mit Behinderung zu Zeiten der DDR Alter: 17 Jahre | Format: Video | Harkenberg Gesamtschule | Hörstel, Nordrhein-Westfalen Thema Die vier Schüler beschäftigen sich in ihrem Projekt mit der Situation von Menschen mit körperlichen Behinderungen in der DDR. Sie betrachten die Zeit vor 1989 und nach der Wiedervereinigung und fragen, inwiefern sich das Leben von Blinden und Sehbehinderten vor und nach 1989 verändert hat. Die Schüler thematisieren den staatlich-ideologischen Blick auf Menschen mit Behinderung und zeigen auf, wie sich ihr Alltag, das Arbeiten und der Schulbesuch gestalteten. Dazu haben sie eine Zeitzeugin interviewt und ihr Leben als blinde Person in der DDR dargestellt. Umsetzung Die Schüler haben ein gut 20-minütiges und informatives Video erstellt. Sie kombinieren verschiedene Techniken der ...
Skip to content