Otto macht Projekt

Gruppenfoto

Otto macht Projekt

Alter: 14-15 Jahre | Format: Film | Otto Buchwitz Schule | Eisenhüttenstadt, Brandenburg

 

Thema
Was hat sich nach dem Fall der Mauer verändert? Und woran machen das die Menschen in Eisenhüttenstatt fest? Diesen Fragen gehen die Schülerinnen und Schüler in ihrem kleinen Projektfilm nach. Dabei lernen sie ihre Heimatstadt und ihre Mitmenschen neu kennen und erarbeiten sich einen Zugang zu den großen Veränderungen, die mit dem Fall der Mauer stattgefunden haben. Vor allem aber ist erkennbar, dass die Jugendlichen selbst etwas gewonnen haben – neue Perspektiven auf die Zeit seit der deutschen Einheit.

 

Umsetzung
Ihre Fragen stellten die Jugendlichen in einer Straßenumfrage an die ältere Generation. Die Ergebnisse arbeiteten sie in Grafiken auf, kommentierten diese und erstellten einen kleinen Film dazu..

Go West

Gruppenbild

Go West

Alter: 14-16 Jahre | Format: Film| Europaschule am Friedenspark | Hemer, Nordrhein-Westfalen

 

Thema

In diesem Film spielen die Jugendlichen eine Talkshow mit dem Titel „Go West“ nach. Thematisch geht es um die persönlichen Veränderungen im Leben der eingeladenen Zeitzeugen im Zuge der deutschen Einheit. Im Laufe der Sendung geben die Zeitzeugen anekdotenhaft Auskunft über die Veränderungen in ihrem Leben nach 1989/90. Insbesondere die Reisefreiheit und mehr Konsummöglichkeiten werden thematisiert. Die Talkshow wird zwischendurch von kurzen Schattentheater-Sequenzen unterbrochen, die den Inhalt visuell stützen.

 

Umsetzung

Die verschiedenen Aufgaben wie das Verfassen des Drehbuchs, der künstlerische Aufbau des Schattentheaters, die Regie und schauspielerische Leistung sowie der Schnitt des finalen Videos teilten sich die Jugendlichen untereinander auf. Das Talkshow-Format ist treffend und unterhaltsam umgesetzt.

Mein Weg in der deutschen Einheit – Erfahrungen nach dem Mauerfall

Selfie vor dem Landtag NRW

Mein Weg in der deutschen Einheit – Erfahrungen nach dem Mauerfall

Alter: 16-17 Jahre | Format: Film| Städtisches Gymnasium Kamen | Kamen, Nordrhein-Westfahlen

 

Thema

Die Schülerinnen beschäftigen sich in ihrem Video mit Rassismus und Rechtsextremismus in den 1990er-Jahren und der heutigen Gesellschaft. Sie führten Interviews mit Zeitzeugen und besuchten den Landtag in Düsseldorf, um Abgeordnete der SPD zu ihren Erfahrungen rund um das Thema Rassismus und Rechtsextremismus zu befragen. Sie blicken auf die Auswirkungen der Wiedervereinigung auf Menschen mit Migrationshintergrund in der Bundesrepublik. Sie plädieren in ihrem Film dafür, Vorurteile in der Gesellschaft abzubauen antirassistische und demokratische Bildungsinitiativen auszuweiten.

 

Umsetzung

Der ca. 20-minütige Film ist professionell geschnitten und die Interviewpartner und ihre Perspektiven auf Rassismus seit 1990 sind gut in Szene gesetzt.

Freiheit nach der DDR

Gruppenbild im Klassenzimmer

Freiheit nach der DDR

Alter: 15-20 Jahre | Format: Film| Astrid-Lindgren-Schule Edewecht| Edewecht, Niedersachsen

 

Thema

Der Film thematisiert die Reisefreiheit der Bürger/-innen in Ostdeutschland vor und nach dem Mauerfall und erzählt die Geschichte anhand von 2 Playmobil-Figuren, die davon träumen reisen zu dürfen, durch die Mauer aber in Ostdeutschland eingesperrt sind.

 

Umsetzung

Es handelt sich um einen 3,5-minütigen Stop-Motion-Film. Die Handlung wird mit einfachen, aber aussagekräftigen Mitteln umgesetzt. Bunte Fotos der Sehnsuchtsziele der Protagonisten stehen hierbei beispielsweise im Kontrast zu den schwarz-weißen Fotos vom Leben vor dem Mauerfall.

Aufbauhelfer – Von West nach Ost nach der Wende

Deutschlandkarte während der Wiedervereinigung

Aufbauhelfer – Von West nach Ost nach der Wende

Alter: 15-16 Jahre | Format: Film| Gymnasium Altenholz | Altenholz, Schleswig-Holstein

 

Thema

Das 17-minütigen Video handelt von der Rolle der Aufbauhelferinnen und Aufbauhelfern, die im Zuge der deutschen Einheit von West- nach Ostdeutschland gezogen sind, um dort bei der Umstrukturierung der Verwaltung nach westdeutschem Muster zu helfen. Die Schülerinnen und Schüler stellen in dem dokumentarischen Film die Frage, was genau deren Aufgaben waren, inwieweit diese Arbeit notwendig war und wie dies in Ostdeutschland gesehen wurde.

 

Umsetzung

Der aufwändig geschnittene Film ist informativ und bedient sich auch unterstützender Grafiken, um die Bedeutung der Aufbauhelfer zu verdeutlichen.

Reisefreiheit vs. fehlende Fortbewegungsmöglichkeiten

 

Grenzenlose Reisefreiheit vs. fehlende Fortbewegungsmöglichkeiten

Alter: 15-16 Jahre | Format: Film| Gymnasium Altenholz | Altenholz, Schleswig-Holstein

 

Thema

In dem 20-minütigen Erklärvideo gehen zwei Jugendliche der Frage nach, welche Auswirkungen die deutsche Einheit auf die Infrastruktur des bundesweiten Bahnnetzes hatte. Dafür umreißen sie zunächst die Geschichte der Deutschen Bahn vor dem Mauerfall und gehen dann genauer auf die Veränderungen in System und Infrastruktur ab 1989/90 ein. Vor allem auf die Bahnreformen von 1994 und deren Auswirkungen gehen die Jugendlichen besonders ein.

 

Umsetzung

Der Film ist ein gut recherchierter Beitrag zu den Herausforderungen und Veränderungen des deutschen Schienennetzes im Zuge der deutschen Einheit.

Der letzte Mauertote

Gruppenbild vor der Schule

Der letzte Mauertote – Ein Theaterstück über Chris Gueffroy und dem Schützen Ingo Heinrich

Alter: 17-19 Jahre | Format: Film | Gymnasium Schloss Plön | Plön, Schleswig-Holstein

 

Thema

Das selbst verfasste Theaterstück handelt vom Leben und Tod Chris Gueffroys, dem letzten Mauertoten, und dem Gerichtsprozess seines Mörders unter bundesrepublikanischem Recht. Dabei umfasst das Stück einen Zeitraum vom Frühjahr 1989 bis zum ersten Mauerschützenprozess 1991. Von den Träumen des jungen Chris und dessen Entscheidung zur Flucht aus der DDR, über Kritik an der Arbeitsmarkpolitik der DDR bis hin zum ersten Prozess 1991 und der Frage „Darf man Mauerschützen der DDR nach dem Recht der BRD verurteilen?“, werden im Laufe der Handlung einige Themenfelder theatralisch aufgearbeitet.

 

Umsetzung

Die Rollen im Skript entwickelten die Schülerinnen und Schüler anhand der historischen Personen. Die Handlung und Kontroversen der Mauerschützenprozesse setzen sie nachvollziehbar und anschaulich um.

Schule nach dem Mauerfall – Ein Bildungssystem im Umbruch

Russischlehrerin und Schüler an der Tafel

Schule nach dem Mauerfall – Ein Bildungssystem im Umbruch

Alter: 16 Jahre | Format: Film| Gymnasium Altenholz | Altenholz, Schleswig-Holstein

 

Thema

Die Jugendlichen geht in einem 20-minütigen Erklärvideo der Frage nach, wie sich das Schul- und Bildungssystem der DDR durch die Wiedervereinigung verändert hat und was dies für die Personen, die in diesen Systemen agierten, bedeutete. Der Film nimmt Vor- und Nachteile des Schulsystems kritisch in den Blick und zeichnet die Umbrüche im Bildungssystem verständlich und einordnend nach.

 

Umsetzung

Der Film wartet mit Interviews mit Zeitzeugen, persönlichen Erinnerungen und einer Fülle von Video- und Bildmaterial aus verschiedenen Archiven und Rundfunkanstalten auf.

DDR, Mauerfall, Wende und ihre Auswirkungen in Reutlingen

Gruppenbild

DDR, Mauerfall, Wende und ihre Auswirkungen in Reutlingen

Alter: 13-16 Jahre | Format: Film | Isolde-Kurz-Gymnasium Reutlingen | Reutlingen, Baden-Württemberg

Thema

Der Film setzt sich mit den Auswirkungen des Mauerfalls und der deutschen Einheit auf Reutlingen im Allgemeinen und auf das Isolde-Kurz-Gymnasium im Besonderen auseinander. Die Schülerinnen und Schüler untersuchen, wie genau die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche den Unterricht und die Schule verändert haben. Ausgangspunkt bildet die Erzählung einer ehemaligen Lehrerin, die just am 9. November 1989 mit ihren Schülerinnen und Schülern auf Klassenfahrt in Berlin war und so den Mauerfall hautnah miterlebte. Im Film wird die Westperspektive aufgebrochen und erweitert, indem Zeitzeugen aus der ehemaligen DDR über ihren Umzug nach Baden-Württemberg erzählen.

Umsetzung

Der Film hat eindeutig den Charakter einer Dokumentation und ist technisch auf höchstem Niveau umgesetzt.

Familienbiografien – Mutti zieht um

Gruppenbild

Mutti zieht um

Alter: 14-17 Jahre | Format: Film | Edith-Stein-Realschule | Unterschleißheim, Bayern

 

Thema

Wie fühlte sich der Umzug in den Westen an und wie wurden die Menschen aus der ehemaligen DDR in den alten Bundesländern empfangen? Was waren Gründe für den Umzug? Diesen Fragen geht der Film der Schülerinnen und Schüler auf sehr persönliche Weise nach. Die Jugendlichen übersetzen die unterschiedlichen Antworten aus Gesprächen mit ihren Eltern in ein kleines szenisches Theaterstück und filmen dieses. Gefühlvoll werden Aufbruchsstimmung, Ankommen und Fremdheit adressiert und die Bedeutung von der Reaktion und Offenheit des Gegenüberstehenden herausgestellt. Den Abschluss des Films bildet der selbst geschriebene Song „Meine Mutti“.

 

Umsetzung

Die Interviews und Rechercheergebnisse werden zu einer stimmigen Geschichte zusammengeführt. Der Film besteht aus kleinen Szenen, die Teils auf der Bühne, teils vor dem Green-Screen gedreht wurden.

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