Kunst – Und sie dreht sich doch

Gruppenbild mit Kunstwerk

Und sie dreht sich doch – Gesellschaft in Bewegung: Aufhebung der Kontrolle und der Einschränkungen

Alter: 14-17 Jahre | Format: Kunstwerk| Trave-Gymnasium| Lübeck, Schleswig-Holstein

 

Thema

Was veränderte sich in der Heimatregion mit dem Fall der Mauer? Wie ist die Transformation dort auch konkret sichtbar? Die beiden Jugendlichen sehen sich in ihrem Kunstprojekt drei Aspekte der Transformation an und gestalten diese auf einer Drehscheibe mit Holz und anderen Materialien aus. Jeweils zwei der sechs Segmente stehen sich gegenüber und unterteilen das Gezeigte in ein „vor“ und ein „nach“ dem Mauerfall. So werden die Veränderungen vor Ort konkret sichtbar gemacht.

 

Umsetzung

Die Recherche führte die Jugendlichen entlang der Travemündung und in Bibliotheken. Ein Vision-Board mit Fotografien verschiedener Blickpunkte und Blickachsen über die Region bildete den Ausgangspunkt für das Kunstprojekt, auf dessen Grundlage sie die Drehscheibe mit den 2×3 Themensegmenten bastelten. Den Prozess hielten sie fotodokumentarisch fest. Zuletzt schrieben sie die Ausstellungstexte und drehten ein erklärendes Begleitvideo zu ihrem Kunstwerk.

Heimat in Bewegung

Auszug aus der Blackoutpoetry

Heimat in Bewegung

Alter: 13-14 Jahre | Format: Textbeitrag, Kunst | Realschule Heessen | Hamm, Nordrhein-Westfalen

 

Thema

Mit ihrem Projekt „Heimat in Bewegung“ wenden sich die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse einem wichtigen Teil ihrer eigenen Familiengeschichte und Migrationsbiografie zu. Ausgehend von der Feststellung, dass einige der Familien aktuell nicht in Deutschland wären, hätte es die Wiedervereinigung nicht gegeben, untersuchen sie das Schwerpunktthema unter dem Aspekt der „Aus- bzw. Einwanderung“ mit einem sehr persönlichen Zugang. Dafür interviewten die Jugendlichen Zeitzeugen und Familienmitglieder und hielten die Ergebnisse der Interviews in sogenannter Blackout-Poetry fest. Hierbei handelt es sich um eine besondere Form der Textverschriftlichung, die künstlerischen Kommentar mit einer Interpretation des Gesagten vereint.

 

Umsetzung

Das Format der Blackout-Poetry ist ein künstlerisch ungewöhnlicher Zugang. Die dabei entstandene Ausstellung samt O-Tönen aus den Interviews und Hintergrundinformationen rund um die Einheit wurde in der Schule aufgebaut und vor anderen Klassen präsentiert.

Eine Reise ohne Grenzen

Eine Reise ohne Grenzen

Alter: 16 – 17 Jahre | Format: Kunst (Plastik) | Marie-Curie-Gymnasium | Bad Berka, Thüringen

Thema
Grenzenloses Reisen. Was heute zu unseren normalen Freiheiten gehört, war in der DDR nicht selbstverständlich. Welche Bedeutung hatte Reisen bis 1989 und danach? Dieser Frage gehen die Schülerinnen und Schüler nach und wollen sie mit ihrer Plastik beantworten. Das Kunstwerk bildet das Brandenburger Tor als Symbol der Teilung ab und zeigt die unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten in Ost- und West-Berlin in Bezug auf das Thema Reisen und Reisebeschränkungen. Grundlage ihrer Ergebnisse sind Gespräche mit ihren Eltern, die in der DDR aufwuchsen. Auch die Schülerinnen und Schüler selber machen in ihrem Projekt auf empfundene und bestehende Unterschiede in ihrer jugendlichen Lebenswelt zwischen Ost und West aufmerksam.

Umsetzung
Die Schülerinnen und Schüler entwarfen und gestalteten ein kreatives Kunstwerk aus unterschiedlichen Materialien.

Vereint trotz Unterschiedlichkeit

Vereint trotz Unterschiedlichkeit

Alter: 16 – 17 Jahre | Format: Kunst (Plastik) | Marie-Curie-Gymnasium | Bad Berka, Thüringen

Thema
In ihrem Projektbeitrag gehen die Schülerinnen der Frage nach, ob sie als Generation Z immer noch Unterschiede zwischen Ost und West verspüren. Die Gruppe verarbeitete ihre Überlegungen künstlerisch, indem sie zwei Hände aus Gips modellierten, symbolisch für die Frage stehend „Wie vereint ist Deutschland heute?“. Entstanden ist eine anregende 3D-Collage zweier Hände – jeweils für Ost und West stehend – bestückt mit Bildern und Zitaten aus Gesprächen mit Menschen, die das getrennte sowie wiedervereinte Deutschland erlebten. Mit ihrer Plastik wollen sie das Gefühl von Einheit, das sie heute verspüren, greifbar machen. Sie stellen fest: Es gibt Unterschiede zwischen Ost und West, die Einheit aber sei stärker.

Umsetzung
Kreativ sehr gut umgesetzt, haben die Schülerinnen und Schüler eine Plastik gestaltet, in der sie Fotos und Zitate aus den Zeitzeugengesprächen mit einfließen lassen.

Skip to content