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Grenzübergang Lübeck-Schlutup

Von der Grenze zur Grenzenlosigkeit

Alter: 13 | Format: Animationsfilm | Schule: Gymnasium Altenholz | Schleswig-Holstein

Thema
Zentraler Angelpunkt der Untersuchung ist der ehemalige Grenzübergang Lübeck-Schlutup. Die Schülerinnen und Schüler wollten wissen, wie sich die Öffnung der innerdeutschen Grenze auf die Stadt Lübeck und den dortigen Grenzübergang Lübeck-Schlutup auswirkte. Dafür sammelten sie Informationen und ergänzten diese mit Perspektiven und Erfahrungen von zwei Zeitzeugen.

Als Erstes legen sie die Sicht des damaligen stellvertretenden Lübecker Bürgermeisters auf die Grenzöffnung 1989 dar. Dieser berichtet, wie der Lübecker Senat auf die veränderte Grenzsituation und die Entwicklungen der Vereinigung reagierte. Im weiteren Verlauf berichten sie vom Besuch der Grenzdokumentationsstätte in Schlutup und geben das Interview mit einem ehemaligen Grenzbeamten auf westdeutscher Seite wieder. Dieser erzählt, wie seine Arbeit an der Grenze aussah. Er beschreibt, wie fröhlich er in der unmittelbaren Zeit nach der Einheit war und wie sich sein Beruf durch den Wegfall der Grenze veränderte. Am Ende resümieren die Schüler, dass beide Zeitzeugen die deutsche Einheit als sehr positiv für Lübeck wahrgenommen haben.

Umsetzung
Die Jugendlichen recherchierten zunächst nötige Informationen zum Schlutuper Grenzübergang und führten im Anschluss zwei Zeitzeugenbefragungen durch. Daraus erarbeiteten sie einen 8-minütigen Animationsfilm, der zunächst Hintergrundinformationen bereitstellt und darauf aufbauend die Perspektiven der Zeitzeugen beleuchtet.