zurück zur Projekt-Übersicht

Was wäre gewesen, wenn …

30 Jahre Mauerfall in 30 realen und 30 fiktiven Biographien

Alter: 16–17 | Format: Textbeitrag | Schule: Gymnasium Lohbrügge | Hamburg

Thema
Die Schülerinnen und Schüler stellten sich die Frage, wie das Leben von jungen Menschen ausgesehen hätte, wäre die DDR 1989 nicht zusammengebrochen. Sie wollten spezifisch wissen, wie Zeitzeugen auf ihr Leben blicken, die zum Zeitpunkt der Grenzöffnung gerade in der Schule waren und denen ohnehin ein Wechsel in einen neuen Lebensabschnitt bevorstand. Hierfür interviewten die Jugendlichen insgesamt 30 Zeitzeugen anhand eines vorab entwickelten Fragebogens. Die Befragten stammten jeweils zur Hälfte aus den neuen und zur Hälfte aus den alten Bundesländern und waren zur Zeit des Mauerfalls 10 bis 22 Jahre alt. Sie baten sie um Auskunft zu diversen Bereichen, etwa Familie, Beruf, Freizeit, Bildung, Medien, soziales Umfeld und Lebensstandard/Lebenszufriedenheit. Die ausgearbeiteten Fragen wurden jeweils zweimal beantwortet – einmal aus gegenwärtiger Sicht und einmal unter der Annahme, die Mauer wäre nicht gefallen. Dadurch konnten die Befragten selbst zu einer Einschätzung kommen, ob und inwieweit die Jahre 1989/1990 eine Umbruchszeit für sie dargestellt haben.

Umsetzung
Die Ergebnisse der Fragebögen werten die Jugendlichen in einer 30-seitigen Textarbeit aus und fassen die Ergebnisse nach Themenbereichen gegliedert zusammen. Die Ergebnisse sind teils überraschend und bieten einen spannenden Einblick in die Selbstverortung der „Wendegeneration“.

Zum Beitrag