Teilnahmebedingungen

Der Wettbewerb „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit“ ist ein einmalig stattfindender Wettbewerb mit historisch-politischer Ausrichtung für junge Menschen. Der Wettbewerb hat zum Ziel, das Interesse der Jugendlichen an der deutsch-deutschen Geschichte zu fördern und Wissen zur deutschen Einheit und der Folgezeit zu vermitteln. Der Wettbewerb wird von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (im folgenden Bundesstiftung Aufarbeitung) und dem Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer (Ostbeauftragter) gemeinsam veranstaltet.

Das Wettbewerbsbüro ist bei der Bundesstiftung Aufarbeitung angesiedelt und für die Koordination und Durchführung des Wettbewerbs verantwortlich. Es führt den Wettbewerb nach Maßgabe des Wettbewerbsthemas und dieser Teilnahmebedingungen durch.

Wer kann teilnehmen?

Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind Personen im Alter von mindestens 14 Jahren bis 19 Jahren, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben. Voraussetzung für die Teilnahme der Minderjährigen bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres ist das Vorliegen einer Einverständniserklärung der gesetzlichen Vertreter. Die Einverständniserklärung ist durch den Projektbegleiter einzuholen und dem Wettbewerbsbüro auf Anfrage zuzuleiten.
Teilnehmen können Gruppen von Jugendlichen, z. B. Klassen oder Projektgruppen (Klasse 8-13), die an eine Schule oder außerschulische Einrichtung (z. B. Jugendzentren, Jugendbildungseinrichtungen, Vereine und Organisationen, Jugendgemeinde, etc.) angegliedert sind.
Jede Klasse bzw. Projektgruppe muss von einem volljährigen Projektbegleiter (Lehrer/-in, Workshop-Leiter/-in etc.) vertreten werden. Projektgruppen müssen aus mindestens drei Personen bestehen und sollten Klassenstärke nicht übersteigen.

Wie erfolgt die Teilnahme?

Für die Teilnahme ist eine Registrierung unter http://www.umbruchszeiten.de unter Angabe von Name, Vorname, Institutionenadresse und einer gültigen E-Mail-Adresse sowie eines vorläufigen Projekttitels durch den verantwortlichen Projektbegleiter notwendig. Nach erfolgreicher Anmeldung erhält der Projektbegleiter eine Registrierungsnummer (ID) für die weitere Bearbeitung des Wettbewerbsbeitrags. Der Projektbegleiter ist zuständig für das Einreichen/Hochladen der Wettbewerbsbeiträge entsprechend den technischen Anforderungen (s. u.) sowie für die Einholung der Einverständniserklärung der gesetzlichen Vertreter der Wettbewerbsteilnehmenden. Er ist zudem Ansprechpartner für die Überweisung von Preisgeldern und organisatorische Rückfragen der Veranstalter. Das Einreichen der Wettbewerbsbeiträge erfolgt zwischen 16. September 2019 und 1. März 2020.

Was kann eingereicht werden?

Ein Wettbewerbsbeitrag muss zum Wettbewerbsthema erstellt werden, einen lokalen/regionalen- oder biografischen Bezug vorweisen und in deutscher Sprache verfasst sein.

Folgende Beitragsformate können eingereicht werden:

  • Schriftliche Beiträge von maximal 30 Seiten DIN A4 Umfang.
  • Multimediapräsentationen, die auf handelsüblichen Windows-PCs problemlos abspielbar sind.
  • Filme oder Audioformate mit einer Laufzeit von maximal 20 Minuten. Die Dateien sollten problemlos auf handelsüblichen Geräten abspielbar sein.
  • Dreidimensionale Projektergebnisse (Ausstellung, Modell, Spiel etc.), die als Fotodokumentation mit kurzer schriftlicher Erläuterung zu Idee, Umsetzung und Anwendung eingereicht werden. Die dreidimensionalen Projektergebnisse selbst werden nur auf ausdrückliche Anfrage des Projektbüros an die Bundesstiftung Aufarbeitung geschickt. Diese eventuelle Anfrage erfolgt nach einer ersten Sichtung der Beiträge.
  • Künstlerische Projekte (Theaterstück, Song, Comic etc.), die als Video oder Dokumentation eingesendet werden.

Zusammen mit dem Wettbewerbsbeitrag ist ein circa einseitiger Bericht einzureichen, der beschreibt, wie die Entwicklung des Wettbewerbsbeitrags abgelaufen ist. Darin sind die verfolgte Fragestellung,  die verwendeten Quellen und der Umfang, in welchem die Teilnehmer Unterstützung durch Dritte erhalten haben, aufzuführen. Beiträge, die Rechte Dritter verletzen (Urheberrechte, Persönlichkeitsrechte etc.), können jederzeit vom Wettbewerb ausgeschlossen werden.

Wo und bis wann können Wettbewerbsbeiträge eingereicht werden?

Die Wettbewerbsbeiträge sind vom Projektbegleiter auf der Webseite der Bundesstiftung Aufarbeitung in eine gesicherte Datenbank hochzuladen. Die Wettbewerbsdatenbank ist unter www.umbruchszeiten.de zu erreichen. Ab dem 16. September 2019 ist der Log-In-Bereich mit der Einreichdatenbank freigeschaltet. In die Datenbank sind alle Projekt- und Teilnehmerdaten (Kontaktdaten Institution; Ansprechpartner, vorläufiger Projekttitel, Anzahl Teilnehmer) einzutragen, die für die Durchführung des Wettbewerbs relevant sind. Die Eingabe und Korrektur der Daten ist bis zum Upload des Wettbewerbsbeitrags möglich. Beiträge können bis zum Einsendeschluss am 1. März 2020 hochgeladen und eingereicht werden.

Es können bis zu zwei Dateien hochgeladen werden. Die Dateien müssen deutlich mit der Registrierungsnummer (ID) benannt werden. Textdokumente bitte im PDF-Format hochladen. Präsentationen, Audio- und Video-Dateien bitte in gängigen Formaten abspeichern (mp3, mp4, pdf, avi, wmv, ppt, pptx) und in einen ZIP-Ordner verpacken. Es können eine PDF-Datei und ein ZIP-Ordner hochgeladen werden. Diese sollen eine Größe von 30 MB nicht übersteigen. Bei größeren Dateien wenden Sie sich bitte an das Projektbüro oder schicken Sie diese per Post.

Die Bundesstiftung Aufarbeitung weist darauf hin, dass es in den Tagen vor Ablauf der Frist wegen des großen Andrangs ggf. zu Komplikationen beim Hochladen von Dateien kommen kann.

Alternativ ist eine Einreichung unter Angabe der in der Registrierung vergebenen Registrierungsnummer/ID per Post an das Projektbüro möglich. Auch bei Posteinreichungen gilt der Einsendeschluss 1. März 2020. Ein Beitrag gilt dann als fristgerecht eingereicht, wenn alle Unterlagen vollständig bis zum jeweiligen Abgabetermin bei der Bundesstiftung Aufarbeitung eingegangen sind.

Verpflichtungen der Teilnehmer

Mit der Einreichung des Wettbewerbsbeitrags versichern die Teilnehmer die Richtigkeit der gemachten Angaben. Falsche Angaben führen zum Wettbewerbsausschluss. Mit dem Upload erklären die Teilnehmer, dass die eingereichten Beiträge von ihnen selbst stammen und die Rechte daran bei ihnen liegen. Falls auf Fotos oder anderen Bildaufnahmen eine oder mehrere Personen erkennbar abgebildet sind, müssen die Betreffenden damit einverstanden sein, dass die Bilder veröffentlicht werden dürfen. Die Teilnehmer versichern, dass ihnen die entsprechenden Einwilligungserklärungen zur Nutzung vorliegen, und dass sie diese auf Wunsch schriftlich vorlegen können. Im Falle eines Widerrufs der Einwilligung informieren die Teilnehmer unverzüglich den Veranstalter.

Was gibt es zu gewinnen?

  • Die Jury vergibt im Rahmen des Bewertungsverfahrens sieben Hauptpreise (erste Preise zu je 3.000 Euro, zweite Preise zu je 1.500 Euro).
  • Es gibt bis zu 25 Förderpreise in Höhe von jeweils 500 Euro.
  • Die Hauptpreisträger oder Vertreter aus der Gruppe werden zur Preisvergabe nach Berlin eingeladen.
  • Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Urkunde.

Benachrichtigung der Preisträger und Auszahlung des Preisgeldes

Nach der Juryentscheidung werden alle Teilnehmer per E-Mail darüber informiert, ob sie zu den
Preisträgern gehören. Mit dieser Information erhalten alle Preisträger ein Formular, in welchem sie
die Bankverbindung ihrer Institution für die Auszahlung des Preisgeldes angeben sollen.
Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen.

Die Preisträger erhalten in der Preisverleihungsveranstaltung zunächst eine Urkunde über den Preis.
Bei einer Nicht-Teilnahme an der Veranstaltung wird die Urkunde postalisch zugesandt.
Die Auszahlung des Preisgeldes erfolgt nach der Preisverleihungsveranstaltung
per Überweisung auf das angegebene Konto.

Die Preisgelder sollen den Teilnehmern zugutekommen und für die politische
Bildungsarbeit eingesetzt werden.

Was passiert mit den Wettbewerbsbeiträgen?

Die Jury, bestehend aus jeweils einem Vertreter der Wettbewerbsveranstalter sowie weiteren
Experten, begutachtet und bewertet die eingereichten Wettbewerbsbeiträge.
Grundlage der Bewertung sind die Beschäftigung mit dem Wettbewerbsthema und die Teilnahmebedingungen.
Die Jury berücksichtigt auch die individuellen Voraussetzungen aller Teilnehmer, insbesondere Alter und Schulart.
Die Veranstalter behalten sich das Recht vor, über die Preisvergabe zu entscheiden,
insbesondere bei Rechtsverletzungen, zum Schutze des Wettbewerbs und anderer Teilnehmer.
Die Entscheidung ist endgültig und nicht anfechtbar, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wettbewerbsbeiträge können von der Bundesstiftung Aufarbeitung und dem Ostbeauftragten
in unveränderter, bearbeiteter oder umgestalteter Form im Rahmen ihrer Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit
genutzt werden. Die Bundesstiftung Aufarbeitung kann diese auch an Dritte, z. B. Medienvertreter,
zur Nutzung weitergeben. Die Teilnehmer übertragen insoweit unentgeltlich das räumliche und zeitlich unbegrenzte
Nutzungsrecht an ihren Wettbewerbsbeiträgen auf die Veranstalter des Wettbewerbs.
Postalisch eingereichte Wettbewerbsbeiträge werden von der Bundesstiftung Aufarbeitung nicht aufbewahrt
und können – falls es sich um Einsendungen per Post handelt – leider nicht zurückgeschickt werden.

Was geschieht mit den Daten der Wettbewerbsteilnehmer?

Um am Wettbewerb teilnehmen zu können, ist es unerlässlich, personenbezogene Daten der Teilnehmer zu verarbeiten.
Die personenbezogenen Daten der Teilnehmer werden vom Veranstalter gespeichert und ausschließlich für die Durchführung
des Wettbewerbs, sowie – hinsichtlich der Preisträger – auch für die Berichterstattung über den Wettbewerb
und die Preisträger desselben genutzt.

Die Weitergabe der Daten an Dritte für andere als die oben genannten Zwecke findet nur mit ausdrücklicher Zustimmung der
Teilnehmer statt. Die Teilnehmer sind jederzeit dazu berechtigt, die gespeicherten persönlichen Daten bei der
Bundesstiftung Aufarbeitung abzufragen und zu korrigieren.

Die Einwilligung zur Erhebung, Verarbeitung und Nutzung der personenbezogenen Daten der Teilnehmenden kann
jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Ein Widerruf kann jedoch zum Ausschluss vom Wettbewerb führen.

Sonstiges

Ausschließlich anwendbares Recht ist das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Sollten einzelne
Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam, unzulässig oder undurchführbar sein oder
werden, so lässt dies die Wirksamkeit der Teilnahmebedingungen im Übrigen unberührt. Mit der
Anmeldung und Einreichung der Wettbewerbsunterlagen erkennt der Teilnehmer die
Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs an. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.