Was möchten wir
erreichen?

Im Wettbewerb können sich Jugendliche aus ganz Deutschland mit biographischen und regionalen Erfahrungen auseinandersetzen, die durch die deutsche Einheit geprägt wurden und teilweise bis in die Gegenwart hineinwirken. Die Beschäftigung mit der Transformationszeit trägt zur inneren Einheit Deutschlands bei und fördert die persönliche Teilhabe der jungen Menschen an der partizipativen Demokratie. Das diesjährige Thema „Jungsein“ eignet sich besonders gut dazu, Bezüge zur eigenen Lebenswelt herzustellen und einen Dialog mit der Eltern- und Großelterngeneration anzustoßen.

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der
SED-Diktatur

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur trägt seit 1998 mit ihrer Projektförderung sowie eigenen Aktivitäten zur umfassenden Auseinandersetzung mit den Ursachen, der Geschichte und den Folgen der kommunistischen Diktaturen, der deutschen und europäischen Teilung sowie ihrer Überwindung bei. Die Stiftung bietet zahlreiche Veranstaltungen, Publikationen, Onlineangebote, Bildungsmaterialien sowie Ausstellungen zu diesen Themen an. Dabei ist sie zentraler Partner für Wissenschaft, Bildung und Politik sowie für Akteure, die sich mit der umfassenden Aufarbeitung von Diktaturen und deren Folgen im In- und Ausland auseinandersetzen. Die schulische und außerschulische Bildungsarbeit ist einer der wesentlichen Arbeitsschwerpunkte der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer

Marco Wanderwitz, der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, vertritt die spezifischen Interessen der ostdeutschen Bundesländer innerhalb der Bundesregierung. Das Arbeitsspektrum des Ostbeauftragten ist breit gefächert und reicht von Themen der Wirtschafts- und Innovationspolitik sowie der Arbeits- und Sozialpolitik bis hin zu gesellschaftspolitischen Aspekten. Die Aufarbeitung der SED-Diktatur in der DDR ist dabei ein wichtiges Anliegen. Auch 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution ist dieses Thema von Bedeutung. Immer mehr rückt aber auch die Beschäftigung mit Erfahrungen der Ostdeutschen in der Transformationsphase in den Blick.

Team

Helen Stoeßel organisiert den Wettbewerb als Projektkoordinatorin und wird dabei von Marie Pagel unterstützt. Beide sind nach der Einheit geboren und im wiedervereinten Deutschland aufgewachsen. Helen ist Historikerin und Marie studiert derzeit Geschichte, Politik und Gesellschaft.

Wir diskutieren viel über den Transformationsprozess nach dem Mauerfall und der deutschen Einheit. Gerade der Fokus auf das Thema „Jungsein“ zeigt, wie vielseitig unsere Gesellschaft vor, während und nach 1989 war und ist und wie viele Perspektiven mitgedacht, erzählt und sichtbar gemacht werden können. Bei Fragen stehen wir euch gerne zur Seite und freuen uns auf die Wettbewerbsbeiträge.

Tel. 030 / 31 98 95 336
Fax: 030 / 31 98 95 210
Mail: umbruchszeiten@bundesstiftung-aufarbeitung.de

Das Team