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Fußball in (Ost-)Deutschland

Alter: 17 | Format: Radiobeitrag | Schule: Evangelisches Kreuzgymnasium | Dresden, Sachsen

Die Schüler beschäftigen sich in ihrem 20-minütigen Radio-Feature mit dem Fußball in Ostdeutschland. Ausgehend vom Aufstieg des 1. FC Union im Mai 2019 fragen sie sich, warum die meisten Vereine der DDR-Oberliga nicht in der Bundesliga vertreten sind. Sie vergleichen zunächst die Situation der Vereine im geteilten Deutschland miteinander und zeigen dann die Lage nach dem Mauerfall auf. Spieler konnten nun die Vereine wechseln. Viele westdeutsche Vereine erwarben für wenig Geld zahlreiche ostdeutsche Profispieler. Die Schüler zeigen auf, wie nach der deutschen Einheit eine Liga aus zweien erstellt wurde und zur bis dato aus 16 Teams bestehenden Bundesliga nur zwei der besten DDR-Teams stießen. Anschließend gehen die Jugendlichen auf die Fusion der Nationalmannschaften ein und betonen, dass die ostdeutschen Vereine zwar abstiegen, aber die starken ostdeutschen Spieler blieben. So ziehen sie das Fazit, dass den ostdeutschen Fußballvereinen Unrecht zugefügt wurde, inzwischen aber viel getan werde, um diese Fehler wieder gut zu machen. Der 1. FC Union sei das beste Beispiel dafür, dass der Osten zurückkehre. Entstanden ist ein sehr gut produzierter Radiobeitrag, der viel Spaß beim Hören bereitet.